Wie soll eine Erwachsenengeneration Kindern und Jugendlichen einen kompetenten Umgang mit Internet und Smartphones vermitteln, wenn sie selbst ohne diese aufgewachsen ist?
Kindern und Jugendlichen fehlen häufig die Vorbilder in der Mediennutzung – und leider fehlen auch Schule und Eltern oft die Vorbilder in der Medienerziehung.
Die Folgen machen sich im Schulalltag deutlich bemerkbar: Manche Konflikte, die nachts in WhatsApp-Klassengruppen eskalieren, erschweren am nächsten Morgen den Unterricht. TikTok-Videos und Smartphone-Spiele lenken nicht nur ab, sondern scheinen für einige Schülerinnen und Schüler nahezu die einzige Freizeitbeschäftigung zu sein. Der Einfluss von KI und Social-Media-Kampagnen auf die Meinungsbildung junger Menschen ist enorm – und nicht immer faktenbasiert.
Doch was ist die Aufgabe der Schule? Was kann und soll sie leisten – und was gehört eindeutig nicht in den Wirkungsbereich der Lehrkräfte? Sind Smartphone-Verbote die Lösung oder eher Teil des Problems?
Auf sehr nachvollziehbare, bisweilen nachdenkliche - aber auch auf überaus unterhaltsame Art und Weise stellt Moritz Becker die Mediennutzung von Schülerinnen und Schülern dar und gibt Hilfestellungen für den Umgang mit den Auswirkungen von Social Media auf den Schulalltag.