War früher der Fernseher die Hauptmedienquelle, ist heute das Tablet oft eine Art Babysitter. Viele Kinder lernen dadurch kaum noch, mit Langeweile umzugehen, weil digitale Ablenkungen jederzeit verfügbar sind. Tablets bieten jedoch weit mehr als reine Unterhaltung: Sie könnten als kreative Werkzeuge genutzt werden, doch viele Familien schöpfen dieses Potenzial nicht aus. Gleichzeitig ist der Konsum nicht altersgerechter Inhalte – sei es in Fernsehsendungen oder Videospielen – im Kita-Alltag deutlich spürbar.
Vor diesem Hintergrund stellen sich zentrale Fragen: Wie gehen wir mit Kindern um, die von Geburt an problematische Mediennutzung vorgelebt bekommen? Wie können wir Eltern gezielt unterstützen, wenn problematische Nutzung erkennbar wird? Und wie können Fachkräfte in Kitas selbst zu positiven Vorbildern werden?
Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt einer 180-minütigen Fortbildung, die sich für Gruppen von zehn bis 30 Teilnehmenden bewährt hat.