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„Spuren im Netz: Kinder und Jugendliche im Internet“
Das Internet ist mehr als nur eine einzigartige Informationsquelle.
Während sich Schüler die vielseitigen Unterhaltungs-, Darstellungs- und Kommunikationsmöglichkeiten des Internets selbstbestimmt aneignen, wächst die Sorge vor unbedachten Angaben persönlicher Daten, Fotos und virtuellem Mobbing.
Es bietet sich an, im Rahmen einer Spurensuche im Internet Jugendliche und ihre Internetnutzung zu erforschen. Gemeinsam soll thematisiert werden, wie man sich grundsätzlich selbstbewusst, kompetent und somit sicher in virtuellen
Welten bewegt – und ob Kinder und Jugendliche dies z.B. nach Alter und entwicklungspsychologischen Aspekten überhaupt können. Das schließt neben Plattformen wie Facebook oder SchülerVZ natürlich auch die Rolle von Persönlichkeitsrechten beim Umgang mit Videoportalen wie YouTube und natürlich auch die Chancen und Risiken bei der Nutzung von Chats wie ICQ mit ein.
Die Forderung an Eltern, ihre Kinder beim „Großwerden im Internet“ zu begleiten, klingt viel einfacher als sie sich im Alltag umsetzen lässt. An diesem Abend wird deshalb grundsätzlich und für jeden verständlich erläutert, warum Kinder und Jugendliche das Internet lieben, wo die Risiken und Gefahren liegen und wie Kinder sich und andere schützen können. Vor allem geht es aber darum, welche positive Rolle Eltern bei der Medienerziehung spielen können.
Konzipiert ist dieser Abend im Rahmen der Elternarbeit für große Gruppen, in der Regel zwischen 60 und 250 Personen. Je nach Nachfragen und Diskussionsbereitschaft des Publikums sollten 90 - 100 Minuten eingeplant werden. Nach Absprache kann die Veranstaltung durch eine Pause mit Brezel- und Getränkeverkauf zugunsten eines Schulfördervereins o.ä. aufgewertet werden. In diesem Fall ist natürlich mit mehr Zeit zu rechnen.
Häufig gestellte Fragen
Zu welcher Uhrzeit sollte die Veranstaltung beginnen?
Je nach Schule haben sich unterschiedliche Uhrzeiten etabliert. Wenn in einer Schule generell um 19.30 Uhr Elternveranstaltungen beginnen, sollte das bei dieser Veranstaltung ebenso gehandhabt werden.
Können zu "Spuren im Netz" auch Kinder und Jugendliche eingeladen werden?
Generell spricht nichts dagegen, wenn Kinder und Jugendliche dabei sind. Wichtig ist allerdings, dass die eigenen Eltern dabei sind. Viele Überlegungen sind für den Erwachsenenblick formuliert und würde Jugendliche "ohne Übersetzung" überfordern. Im Hinblick auf entwicklungspsychologische Aspekte könnten Jugendliche ganze Passagen falsch verstehen. So kann eine Erklärung, warum manche Dinge bspw. im Internet passieren, als Legitimation interpretiert werden, dieses genau aus diesem Grund zu tun. Eltern könnten das anschließend auf dem Heimweg in einer gemeinsamen Diskussion klären.
Welche Technik muss die Einrichtung bieten?
Generell bringt der Referent alles mit, was er benötigt. Zur Zeit besteht das Konzept von "Spuren im Netz" aus einer Kulisse, die komplett ohne Laptop, Beamer und Leinwand auskommt. Es muss lediglich Platz vorhanden sein (mind. 6 Meter in der Breite).
Wird ein Internetzugang benötigt?
Nein.
Kann smiley e.V. eine Verstärkeranlage zur Verfügung stellen?
Nein. Sollten die Räumlichkeiten erfahrungsgemäß eine eher schlechte Akustik besitzen, muss der Veranstaltungspartner eine Anlage stellen. smiley e.V. besitzt leider keine eigene. In der Regel sind unsere Referenten aber gut bei Stimme.
Wie viel Planungsvorlauf benötigt Spuren im Netz?
Zur Zeit muss mit einem Vorlauf von 6 Monaten gerechnet werden, da entsprechend viele Veranstaltungen angefragt werden. Es lohnt sich aber dennoch, auch bei kurzfristigen Projekten nachzufragen, da durch Terminverschiebungen ggf. auch wieder Abende frei werden.
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