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LfM veröffentlicht Studie zum Thema "Medienkompetenz in der Schule"
Die Rahmenbedingungen bei den Schulen in Nordrhein-Westfalen müssen nach Einschätzung einer aktuellen Studie der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) verbessert werden. Deutlich wird außerdem die völlig unterschiedliche Sichtweise auf das Internet aus Sicht von Schülern und Lehrern.
Knapp mehr als die Hälfte der Lehrkräfte setzt demnach digitale Medien im Unterrichtsgeschehen ein. 15 % der 1400 befragten Lehrerinnen und Lehrer tut dies mehrfach pro Woche, der überwiegende Teil mindestens einmal im Monat. Generell ist festzustellen, dass Art und Umfang des Medieneinsatzes oftmals von persönlichen Vorlieben der Lehrkräfte abhängig ist. Nur wenige Schulen verfügen über systematische Schulentwicklung unter Berücksichtigung des Medienwandels.
LfM-Direktor Dr. Jürgen Brautmeier interpretiert die Studie, dass die Integration der digitalen Medien in den schulischen Alltag noch ausgebaut werden müsse: „Die Verbesserung der technischen Rahmenbedingungen sowie die verstärkte Qualifizierung der Lehrkräfte sind hierfür wesentliche Voraussetzungen.“
Hinzu kommt, dass die bei den Schülern populären web 2.0 Angebote von der Mehrzahl der Lehrer eher abgelehnt werden. Blogs und Wikis werden nur von 20 % der Befragten in den Unterricht integriert.
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