Die unmittelbare Löschung der Profile bei Facebook und eventuell sogar der Ausschluss vom Schulunterricht soll nach einer Idee des französischen Erziehungsministers in Kooperation mit Facebook zukünftig eine Konsequenz bei Cybermobbing unter Schülern sein.
Der französische Erziehungsminister Luc Chatel kooperiert hier mit Facebook: Wer als Täter im Zusammenhang mit Cybermobbing auffällt, dessen Profil soll umgehend gelöscht werden. Darüber hinaus sollen Schulen es als ihre Aufgabe sehen, sich ebenfalls mit dem Konflikt zu befassen. Cybermobbing gilt somit nicht mehr als Privatsache oder Freizeitangelegenheit der Schüler, sondern soll auch schulische Konsequenzen haben. Sogar von Ausschluss vom Unterricht oder Schule ist die Rede.
Allerdings sieht man derzeit noch einen enormen Wissensbedarf bei den Lehrerinnen und Lehrern, was die Nutzung von sozialen Netzwerken angeht. Im Rahmen von Fortbildungen und Kursen sollen die Lehrkräfte fit gemacht werden.