„Wie können wir Kinder und Jugendliche erreichen, wenn ...“
Am Beispiel des Handys wird deutlich, wie verschieden die Zugänge unterschiedlicher Generationen zu ein und demselben Medium sind. Während die meisten Erwachsenen das Handy als ein mobiles Telefon nutzen, ist es für viele Kinder und Jugendliche eine Kamera, ein MP3-Player, ein Videoabspielgerät und vieles mehr – mit dem sie nicht selten überfordert sind.
Es werden Menschen gegen ihren Willen gefilmt, es werden brutale und pornografische Clips verbreitet und nach wie vor verschulden sich die jungen Handynutzer. Aber wie sollen Erwachsene hier Orientierung geben, wenn sie unter Umständen von den Jugendlichen in diesem Bereich gar nicht ernst genommen werden?
Zum Abschluss der Fortbildungsreihe müssen mit Augenmaß unter Berücksichtigung des Schulalltags Ideen und Ansätze entwickelt werden, wie Schule Kinder und Jugendliche bei der vielzitierten Mediensozialisation unterstützen kann – ohne dass neue Unterrichtsfächer erfunden werden müssen, ohne dass der ohnehin vollgestopfte Lehrplan leiden muss und ohne dass jede Lehrkraft zum Medienspezialist werden muss.