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Studie EU Kids II: Kinder aus Deutschland im Internet wenig gefährdet - und wenig aktiv.
Durchschnittlich mit neun Jahren starten Kinder ins www und entsprechen damit dem europäischen Durchschnitt. Sie fühlen sich weniger gefährdet durch Risiken des Internets als Kinder in anderen europäischen Ländern - nutzen das Internet aber auch verhältnismäßig weniger.
Im europäischen Vergleich vermuten Eltern in Deutschland weitaus häufiger, dass die eigenen Kinder im Internet bereits schlechte Erfahrungen gemacht haben. Auch bei den Kindern ist das Problembewusstsein ausgeprägter. Darüber hinaus werden negative Erfahrungen auch als unangenehmer empfunden.
"Die Erfahrungen der deutschen Kinder mit sexuellen Inhalten sind zwar relativ selten; wenn es jedoch dazu kommt, werden diese von 55% der Betroffenen als unangenehm empfunden – dieser Wert liegt weit über dem europäischen Durchschnitt (36%)."
Kinder in Deutschland nutzen das Internet nicht nur durchschnittlich seltener, sondern auch weniger vielfältig. Somit ist die Wahrscheinlichkeit, negative Erfahrungen zu machen logischerweise geringer. Dies gilt ähnlich für Frankreich, Italien, Portugal und Spanien. Eine hohe Nutzung, und entsprechend hohes Risiko, ist bei Kindern aus Dänemark, Estland, Schweden und Tschechien festzustellen.
die EU Kids II Studie zusammengefasst vom Hans Bredow Institutmehr zum Thema:
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