Fortbildungsangebote
Unsere Fortbildungsangebote werden gemeinsam vor Ort mit Schulen und außerschulischen Bildungsträgern durchgeführt.
„Spuren im Netz: Kinder und Jugendliche im Internet“
Das Internet ist mehr als nur eine einzigartige Informationsquelle. Während sich Schüler die vielseitigen Unterhaltungs-, Darstellungs- und Kommunikationsmöglichkeiten des Internets selbstbestimmt aneignen, wächst die Sorge vor unbedachten Angaben persönlicher Daten, Fotos und virtuellem Mobbing. Es bietet sich an, im Rahmen einer Spurensuche im Internet Jugendliche und ihre Internetnutzung zu erforschen. Gemeinsam soll thematisiert werden, wie man sich grundsätzlich selbstbewusst, kompetent und somit sicher in virtuellen Welten bewegt – und ob Kinder und Jugendliche dies z.B. nach Alter und entwicklungspsychologischen Aspekten überhaupt können ...
„Gefangen in der grenzenlosen Freiheit virtueller Welten“
Nicht selten passiert es, dass Kinder und Jugendliche am Nachmittag einen Großteil ihrer Freizeit in virtuellen Spielwelten verbringen. Was sind die Beweggründe, sich derart virtuellen Spielwelten hinzugeben? Was fasziniert Schüler an so genannten Ego-Shootern wie »Counterstrike« oder dem Rollenspiel »World of Warcraft«, die gerade durch die Möglichkeiten des Internets an Bedeutung gewonnen haben?
Das Spiel Counter-Strike soll einmal praktisch im Netzwerk ausprobiert werden, um anschließend aufgrund der dort gemachten Erfahrungen die Wirkung sowohl von Gewaltdarstellungen als auch von virtuellen Parallelwelten generell zu diskutieren.
„Wenn Medien unsere Kinder erziehen: Gangster als Vorbild“
Etliche Jugendliche lieben z.B. Gangsterrapper für ihre sexistischen, gewalt- und drogenverherrlichenden Texte. Nicht selten nennen sie entsprechende Musiker als ihre Vorbilder. Welchen Einfluss haben Medien auf die Sozialisation von Kindern und Jugendlichen? Welche Rolle spielen bspw. männliche mediale Vorbilder speziell für Jungen, die alleinerziehend aufwachsen und im Kindergarten auch in der Schule bis zur 5. Klasse in erster Linie weibliche Bezugspersonen erleben?
„Wie können wir Kinder und Jugendliche erreichen, wenn ...“
Am Beispiel des Handys wird deutlich, wie verschieden die Zugänge unterschiedlicher Generationen zu ein und demselben Medium sind. Während die meisten Erwachsenen das Handy als ein mobiles Telefon nutzen, ist es für viele Kinder und Jugendliche eine Kamera, ein MP3-Player, ein Videoabspielgerät und vieles mehr – mit dem sie nicht selten überfordert sind. Es werden Menschen gegen ihren Willen gefilmt, es werden brutale und pornografische Clips verbreitet und nach wie vor verschulden sich die jungen Handynutzer. Aber wie sollen Erwachsene hier Orientierung geben, wenn sie unter Umständen von den Jugendlichen in diesem Bereich gar nicht ernst genommen werden?
Zum Abschluss der Fortbildungsreihe müssen mit Augenmaß unter Berücksichtigung des Schulalltags Ideen und Ansätze entwickelt werden, wie Schule Kinder und Jugendliche bei der vielzitierten Mediensozialisation unterstützen kann – ohne dass neue Unterrichtsfächer erfunden werden müssen, ohne dass der ohnehin vollgestopfte Lehrplan leiden muss und ohne dass jede Lehrkraft zum Medienspezialist werden muss.
smiley - Verein zur Förderung der Medienkompetenz in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V.